Gottes Schoepfung ist von perfekten Gesetzen geregelt. Alles was wir hier auf Erden sehen, ist ihnen unterworfen. Nirgendwo sonst findet man eine so gut geregelte Regierung.
Alles ist nach Gottes Wuenschen geordnet und das wird immer so sein – nur was Er will, wird geschehen. Eines Seiner Gesetze ist das von Ursache und Wirkung oder das Karma-Gesetz. Karma bedeutet Tat, Wirken aus selbstischen Motiven und das Schicksal, das aus den Folgen der eigenen Taten aus frueheren Leben erwaechst.
Das Karma-Gesetz sollte gruendlich verstanden werden.
Seine Botschaft ist: ”dieses, Euer jetziges Leben, ist die Auswirkung Eurer frueheren Taten und Gedanken. Seid auf der Hut mit dem was Ihr jetzt tut, denn das wird Eure Zukunft bestimmen. Tut Ihr Gutes, denkt positiv, so wird die Ernte entsprechend ausfallen. Werden jedoch Fehler begangen, wird Boeses getan, so kommt die Wirkung wie ein Boomerang mit gleicher Kraft auf Euch zurueck. Heisst es nicht in der Bibel “wie Du saest, so wirst Du ernten”? Wir selber sind die Verursacher unseres Schicksals. Wir saeten frueher den Ursache-Samen durch unsere Taten und Gedanken, der sich jetzt in unserem gegenwaertigen Leben auswirkt. Entsprechend ist die Ernte: leidvolle Erfahrungen oder frohe.
Es ist absolut nutzlos, die Zeit damit zu verschwenden, sich darueber zu sorgen oder zu gruebeln. Keiner ist fuer das Tun anderer verantwortlich. Noch bevor wir geboren werden, steht fest, welche Aufgaben wir zu erfuellen haben. Sie muessen ausgefuehrt werden und entsprechend der Art, wie es getan wird, faellt die Belohnung aus. Wer mit der Aufgabe zu regieren beauftragt wurde, wird nun selbst der regierte – es liegt in seinen eigenen Haenden. Wir stehen oder fallen durch unsere eigenen Taten.
Wir erhielten unsere Koerper gemaess unserer Taten. Einige Fruechte unserer Taten (Karmaphal) bringen Glueck, andere Leid. Sie kommen zu unterschiedlichen Zeiten auf uns zu. Die von uns gehegten Pflanzen (Taten, Gedanken) bilden entweder einen wunderschoenen Garten oder einen Dschungel voller Dornen. Was wir anderen an Freude bereiten kommt auf uns zurueck. Sollten wir eine gehobenere Position erreichen , beurteilen wir andere oft falsch und verletzen deren Gefuehle. Dabei vergessen wir, dass wir genauso alles zurueckbekommen. Kommt dann letztendlich der schmerzvolle Abschied (Tod), bereuen wir, was wir taten, aber dann ist es zu spaet.
Was geschehen muss, das kommt und kann unter keinen Umstaenden geaendert werden.
Karmaphal (die Fruechte unserer Taten) ist unausweichlich. Ist es da nicht ratsam, daran zu denken, wie vermieden werden kann, dass wir in Zukunft wieder in die Umklammerung dieses strikten und unverbruechlichen Gesetzes geraten? Was jedoch getan wurde kann aufgehoben werden.
Zum Beispiel: trinkt jemand Gift, so bleibt seine Wirkung nicht aus, ebenso verhaelt es sich mit Nektar – ob man es nun will oder nicht. Um die Wirkung des Giftes aufzuheben braucht man ein Gegengift. Aehnlich ist es mit Karma: durch Bereuen (Prayashit) kann die Wirkung boeser Taten weitgehend aufgehoben werden sowie durch Erleiden von Schmerzvollem. Mit jedem Tag jedoch entsteht neues Karma.
Dreck laesst sich nicht mit Hilfe von Dreck wegwaschen – dazu ist ein besonderes Wasser vonnoeten und das ist der heilige Gottesname. Da wir nicht zu voelliger Hingabe an Gott faehig sind, gab uns Lord Haranath Seinen maechtigen, wundertaetigen Namen.
Hierin liegt die Alchemie: der Name verwandelt Kama (Lust, Leidenschaft) in Prema (selbstlose Liebe) Er ist vergleichbar einem grossen Fischernetz, das maechtig genug ist, um Gott selbst damit einzufangen. Je dichter und staerker wir das Netz knuepfen, desto wirkungsvoller wird es, den so schwer zu Erreichenden einzufangen. Wenn Maya (Gottes selbsteigene Kraft, die vortaeuscht, vorspiegelt) sieht, dass wir staendig den Namen Gottes wiederholen und um nichts anderes als um Liebe zu Ihm bitten, ist sie uns gnaedig und fuehrt uns zu Seinem Koenigreich. Sind wir hingegen selbstsuechtig, materialistisch, egoistisch und vergessen, dass es Gott gibt, fuehrt sie uns weiter in die Verblendung.
Ein anderer Weg, der Umklammerung Karma’s zu entkommen ist, wie ein Agent, wie ein Werkzeug zu handeln. Lord Haranath erklaerte es mit diesem Beispiel:
“Ihr seht mich diese Pfeife rauchen. Findet man sie in der Tasche von Herrn X, wird jeder ihn fuer den Raucher halten. Wenn Herr X jedoch sagt, dass ich ihm die Pfeife gab und er sie lediglich fuer mich aufbewahrt, kann man ihn nicht verantwortlich halten. Aehnlich ist es mit dem Karma-Gesetz: wer Gott allein als Handelnden sieht und sich selbst nur als Sein Werkzeug, ueberlaesst die Fruechte des Karma’s Ihm. Das nennt man Karmaphal-Entsagung. Unsere Pflicht ist es, zu arbeiten, aber nicht die Fruechte anzunehmen, die sich daraus ergeben. Solange Durst nach den Fruechten der Taten besteht wird man immer wieder aufs neue geboren.
Belohnungen zu begehren verkettet, waehrend Entsagung das Herz reinigt , Erkenntnis vom wahren Selbst bringt , und Befreiung vom Kreislauf immer wieder neuer Geburten und Tode. Ein Weiser besiegt sein frueheres Karma dadurch, das er sich mit Gott verbuendet anstatt mit Seiner Schoepfung. Gott beobachtet all unser Tun in Seiner all-durchdringenden universalen Form. Wer in vollkommener Ergebenheit alle Karmas zu Seinen Fuessen niederlegt geraet unter Seinen Schutz und Einfluss– dann wird Maya ihn nicht laenger verblenden. Festigt sich der Glaube, vertieft sich unsere Liebe zu Ihm und ergeben wir uns mit Koerper, Geist und Seele , wird Er unser falsches Ich-Bewusstsein (das den Koerper fuer das Selbst haelt) ausloeschen, das uns von Ihm trennt. Fuer einen wahren Gott-Liebenden (Devotee) wird jedes Tun, ob sacral oder nicht, eine Opfergabe, ist ein Ausdruck Seiner Liebe zu Ihm. Ein solcher ist demuetig, bescheiden und sich staendig seiner Unzulaenglichkeiten bewusst. Nichts schreibt er sich selber zu – ueberall sieht er nur Gottes Gnade. Ein wahrhaft Gott-Suchender muss auf das Selbst-Geniessenwollen verzichten, er sollte stets ein heiteres Gemuet haben und voll ekstatischer Liebe zu Ihm sein.
Die Erde ist als Ort der Pruefungen geschaffen worden und sie wurde ausgestattet mit allem, was alle Wesen gluecklich macht. Warum ist die Menschheit nicht glueckilich? Der Grund ist, dass wir Gott vergessen haben. Falls wir immer Seiner gedenken finden wir reine Seligkeit. Es ist eine Suende, sich m Koenigreich Gottes ungluecklich zu fuehlen.
Die Zeit ist wie ein Drehbuch, auf der die Szenen niedergeschrieben sind, die wir als Spieler zu spielen haben. Der Manager des Theaters – Gott- beobchtet das Spiel und bestimmt sein Tempo. Einige Spieler werden beklatscht, andere gescholten.
Keiner kann den tatsaechlichen Moment der Geburt vorhersagen, ebensowenig wie den Augenblick, wenn diese koerperliche Huelle abgelegt wird. Aehnlich verhaelt es sich mit Verkoerperung und Aufloesung. Nur nach dem Tod beginnt wahres Leben und Evolution.
Es ist ungemein wichtig, was wir in den letzten Momenten unseres Lebens denken, denn das bestimmt unser naechstes Leben. Wer nie an Gott glaubte, nie an Ihn dachte, nie Seinen Namen wiederholte, kann ein solcher im Todesmoment Seiner gedenken? Ganz bestimmt gelingt das jedoch jenen, die staendig Seinen Namen wiederholen, an Seine Liebe zu uns denken und Ihm ergeben sind.
Im Srimad Bhagavatam steht:
Wer staendig an Vergnuegungen denkt, kann sich nie von der gegenwaertigen Existenz befreien. Gib alle egoistischen Wuensche auf, loese Dich vom Koerperbewusstsein – werde wunschlos, begierdelos. Wahre geistige Erkenntnis befreit von Taten, die aus Unwissenheit entstanden sind. Du bist eine Seele, voller Glanz, ungeboren, unermesslich, identisch mit Bewusstsein, unvergleichlich, einmalig.
Und im Brahma Samhita:
“Gott Krishna verbrennt das Karma derer, die sich Ihm gaenzlich ergeben haben”
Das Karma-Gesetz sieht vor, dass alle Wuensche der Menschen letztendlich Erfuellung finden. Es sind unsere Wuensche, Begierden, die uns an das Karmarad binden. Was jedoch einmal getan ist kann aufgehoben werden. Arbeite ununterbrochen ohne Anerkennung oder Belohnung zu erwarten – frei von Gier, Lust, Aerger, Egoismus. Nur dann wird alles Tun zum Wohle gereichen. Wir sollten uns nicht den Kopf zerbrechen, ob es richtig getan wurde Er, dessen Arbeit es ist, wird es beurteilen. Sind wir bereit, all Seine Aufgaben an uns wie ein Kulie auszufuehren, finden wir Zufriedenheit und alles wird von Erfolg gekroent sein.
Das Karma-Gesetz tritt in Aktion solange wir im ICH und MEIN verhaftet sind . Wenn wir uns mit dem Koerper identifizieren, vergessen wir Gott und dass unser wahres Sein in Ihm ist. Lasst uns nie vergessen, dass alles, was wir unser Eigen nennen, Ihm gehoert. Alle, die sich an diese unwirkliche, sich staendig veraendernde Welt klammern,muessen leiden.
Lord Haranath wurde einmal von einem Devotee gefragt: “kann die Tat, durch die ich wiedergeboren wurde, durch Gottes Gnade geloescht werden und in wieweit hilft es, wenn ich Seinen Namen wiederhole?” Hierauf antwortete Er mit einem Gleichnis:
“Zwei Menschen fielen in den Ozean von Samsara (Kreislauf von Geburt, Tod und Wiederkehr). Einer der beiden wurde von einem Boot mit Bootfuehrer begleitet und das ist der einzige Unterschied zwischen den beiden. Derjenige, der das Boot nahe bei sich hat, schwimmt furchtlos, denn er weiss, dass der Bootfuehrer (Gott) ihn gewiss retten wird, wenn er nicht mehr kann. Der andere jedoch sieht ringsum nur meilenweit Wasser, kein Ufer, keine Hilfe.. Er ist ohne jegliche Hoffnung und Trost.
Sieh nun, ob es nicht besser ist, bei Gott Zuflucht zu suchen. Wer sich Ihm ergibt, wird eines Tages gewiss befreit werden. Fuer das gegenwaertige Leben hat er zwar die Fruechte seiner Taten zu erdulden; die angesammelten Taten fuer zukuenftige Leben werden hingegen geloescht.”
Kann es eine groessere Befriedigung geben, als die Aufgaben, die Er uns gab, gut zu erfuellen und Ihn aus ganzem Herzen zu lieben? Wenn alle Taetigkeiten darauf ausgerichtet sind, Ihm zu dienen, dann werden wir von dem Tun, das uns an das Karmarad bindet, befreit.
Wahre Religion bedeutet Gott und unser Verhaeltnis zu Ihm zu erkennen sowie unsere Bestimmung, wenn wir den Koerper verlassen.
Fuer diejenigen, die nicht an Gott glauben und meinen sie seien es , die handeln, gibt es kein Entfliehen von Karma’s Umklammerung. Allein Er ist es, der handelt – so etwas wie eigene Taten gibt es nicht. Alles gehoert Ihm, dem alleinigen Meister des Universums.
Im Zoegern liegt Gefahr. Wir sollten die uns noch verbleibende, kostbare Zeit nicht vergeuden. Moegen wir immer fuehlen, wie nah Er uns ist, dass Seine Liebe alles uebersteigt und dass wir mit Ihm verbunden sind, wenn wir Seinen Namen wiederholen, denn Er und Sein Name sind nicht verschieden – sie sind Eines. Durch staendige Wiederholung Seines Namens erlangen wir Prema, Liebe zu Ihm, und das ist alles, was Er von uns erwartet
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Ruth Baur
Alles ist nach Gottes Wuenschen geordnet und das wird immer so sein – nur was Er will, wird geschehen. Eines Seiner Gesetze ist das von Ursache und Wirkung oder das Karma-Gesetz. Karma bedeutet Tat, Wirken aus selbstischen Motiven und das Schicksal, das aus den Folgen der eigenen Taten aus frueheren Leben erwaechst.
Das Karma-Gesetz sollte gruendlich verstanden werden.
Seine Botschaft ist: ”dieses, Euer jetziges Leben, ist die Auswirkung Eurer frueheren Taten und Gedanken. Seid auf der Hut mit dem was Ihr jetzt tut, denn das wird Eure Zukunft bestimmen. Tut Ihr Gutes, denkt positiv, so wird die Ernte entsprechend ausfallen. Werden jedoch Fehler begangen, wird Boeses getan, so kommt die Wirkung wie ein Boomerang mit gleicher Kraft auf Euch zurueck. Heisst es nicht in der Bibel “wie Du saest, so wirst Du ernten”? Wir selber sind die Verursacher unseres Schicksals. Wir saeten frueher den Ursache-Samen durch unsere Taten und Gedanken, der sich jetzt in unserem gegenwaertigen Leben auswirkt. Entsprechend ist die Ernte: leidvolle Erfahrungen oder frohe.
Es ist absolut nutzlos, die Zeit damit zu verschwenden, sich darueber zu sorgen oder zu gruebeln. Keiner ist fuer das Tun anderer verantwortlich. Noch bevor wir geboren werden, steht fest, welche Aufgaben wir zu erfuellen haben. Sie muessen ausgefuehrt werden und entsprechend der Art, wie es getan wird, faellt die Belohnung aus. Wer mit der Aufgabe zu regieren beauftragt wurde, wird nun selbst der regierte – es liegt in seinen eigenen Haenden. Wir stehen oder fallen durch unsere eigenen Taten.
Wir erhielten unsere Koerper gemaess unserer Taten. Einige Fruechte unserer Taten (Karmaphal) bringen Glueck, andere Leid. Sie kommen zu unterschiedlichen Zeiten auf uns zu. Die von uns gehegten Pflanzen (Taten, Gedanken) bilden entweder einen wunderschoenen Garten oder einen Dschungel voller Dornen. Was wir anderen an Freude bereiten kommt auf uns zurueck. Sollten wir eine gehobenere Position erreichen , beurteilen wir andere oft falsch und verletzen deren Gefuehle. Dabei vergessen wir, dass wir genauso alles zurueckbekommen. Kommt dann letztendlich der schmerzvolle Abschied (Tod), bereuen wir, was wir taten, aber dann ist es zu spaet.
Was geschehen muss, das kommt und kann unter keinen Umstaenden geaendert werden.
Karmaphal (die Fruechte unserer Taten) ist unausweichlich. Ist es da nicht ratsam, daran zu denken, wie vermieden werden kann, dass wir in Zukunft wieder in die Umklammerung dieses strikten und unverbruechlichen Gesetzes geraten? Was jedoch getan wurde kann aufgehoben werden.
Zum Beispiel: trinkt jemand Gift, so bleibt seine Wirkung nicht aus, ebenso verhaelt es sich mit Nektar – ob man es nun will oder nicht. Um die Wirkung des Giftes aufzuheben braucht man ein Gegengift. Aehnlich ist es mit Karma: durch Bereuen (Prayashit) kann die Wirkung boeser Taten weitgehend aufgehoben werden sowie durch Erleiden von Schmerzvollem. Mit jedem Tag jedoch entsteht neues Karma.
Dreck laesst sich nicht mit Hilfe von Dreck wegwaschen – dazu ist ein besonderes Wasser vonnoeten und das ist der heilige Gottesname. Da wir nicht zu voelliger Hingabe an Gott faehig sind, gab uns Lord Haranath Seinen maechtigen, wundertaetigen Namen.
Hierin liegt die Alchemie: der Name verwandelt Kama (Lust, Leidenschaft) in Prema (selbstlose Liebe) Er ist vergleichbar einem grossen Fischernetz, das maechtig genug ist, um Gott selbst damit einzufangen. Je dichter und staerker wir das Netz knuepfen, desto wirkungsvoller wird es, den so schwer zu Erreichenden einzufangen. Wenn Maya (Gottes selbsteigene Kraft, die vortaeuscht, vorspiegelt) sieht, dass wir staendig den Namen Gottes wiederholen und um nichts anderes als um Liebe zu Ihm bitten, ist sie uns gnaedig und fuehrt uns zu Seinem Koenigreich. Sind wir hingegen selbstsuechtig, materialistisch, egoistisch und vergessen, dass es Gott gibt, fuehrt sie uns weiter in die Verblendung.
Ein anderer Weg, der Umklammerung Karma’s zu entkommen ist, wie ein Agent, wie ein Werkzeug zu handeln. Lord Haranath erklaerte es mit diesem Beispiel:
“Ihr seht mich diese Pfeife rauchen. Findet man sie in der Tasche von Herrn X, wird jeder ihn fuer den Raucher halten. Wenn Herr X jedoch sagt, dass ich ihm die Pfeife gab und er sie lediglich fuer mich aufbewahrt, kann man ihn nicht verantwortlich halten. Aehnlich ist es mit dem Karma-Gesetz: wer Gott allein als Handelnden sieht und sich selbst nur als Sein Werkzeug, ueberlaesst die Fruechte des Karma’s Ihm. Das nennt man Karmaphal-Entsagung. Unsere Pflicht ist es, zu arbeiten, aber nicht die Fruechte anzunehmen, die sich daraus ergeben. Solange Durst nach den Fruechten der Taten besteht wird man immer wieder aufs neue geboren.
Belohnungen zu begehren verkettet, waehrend Entsagung das Herz reinigt , Erkenntnis vom wahren Selbst bringt , und Befreiung vom Kreislauf immer wieder neuer Geburten und Tode. Ein Weiser besiegt sein frueheres Karma dadurch, das er sich mit Gott verbuendet anstatt mit Seiner Schoepfung. Gott beobachtet all unser Tun in Seiner all-durchdringenden universalen Form. Wer in vollkommener Ergebenheit alle Karmas zu Seinen Fuessen niederlegt geraet unter Seinen Schutz und Einfluss– dann wird Maya ihn nicht laenger verblenden. Festigt sich der Glaube, vertieft sich unsere Liebe zu Ihm und ergeben wir uns mit Koerper, Geist und Seele , wird Er unser falsches Ich-Bewusstsein (das den Koerper fuer das Selbst haelt) ausloeschen, das uns von Ihm trennt. Fuer einen wahren Gott-Liebenden (Devotee) wird jedes Tun, ob sacral oder nicht, eine Opfergabe, ist ein Ausdruck Seiner Liebe zu Ihm. Ein solcher ist demuetig, bescheiden und sich staendig seiner Unzulaenglichkeiten bewusst. Nichts schreibt er sich selber zu – ueberall sieht er nur Gottes Gnade. Ein wahrhaft Gott-Suchender muss auf das Selbst-Geniessenwollen verzichten, er sollte stets ein heiteres Gemuet haben und voll ekstatischer Liebe zu Ihm sein.
Die Erde ist als Ort der Pruefungen geschaffen worden und sie wurde ausgestattet mit allem, was alle Wesen gluecklich macht. Warum ist die Menschheit nicht glueckilich? Der Grund ist, dass wir Gott vergessen haben. Falls wir immer Seiner gedenken finden wir reine Seligkeit. Es ist eine Suende, sich m Koenigreich Gottes ungluecklich zu fuehlen.
Die Zeit ist wie ein Drehbuch, auf der die Szenen niedergeschrieben sind, die wir als Spieler zu spielen haben. Der Manager des Theaters – Gott- beobchtet das Spiel und bestimmt sein Tempo. Einige Spieler werden beklatscht, andere gescholten.
Keiner kann den tatsaechlichen Moment der Geburt vorhersagen, ebensowenig wie den Augenblick, wenn diese koerperliche Huelle abgelegt wird. Aehnlich verhaelt es sich mit Verkoerperung und Aufloesung. Nur nach dem Tod beginnt wahres Leben und Evolution.
Es ist ungemein wichtig, was wir in den letzten Momenten unseres Lebens denken, denn das bestimmt unser naechstes Leben. Wer nie an Gott glaubte, nie an Ihn dachte, nie Seinen Namen wiederholte, kann ein solcher im Todesmoment Seiner gedenken? Ganz bestimmt gelingt das jedoch jenen, die staendig Seinen Namen wiederholen, an Seine Liebe zu uns denken und Ihm ergeben sind.
Im Srimad Bhagavatam steht:
Wer staendig an Vergnuegungen denkt, kann sich nie von der gegenwaertigen Existenz befreien. Gib alle egoistischen Wuensche auf, loese Dich vom Koerperbewusstsein – werde wunschlos, begierdelos. Wahre geistige Erkenntnis befreit von Taten, die aus Unwissenheit entstanden sind. Du bist eine Seele, voller Glanz, ungeboren, unermesslich, identisch mit Bewusstsein, unvergleichlich, einmalig.
Und im Brahma Samhita:
“Gott Krishna verbrennt das Karma derer, die sich Ihm gaenzlich ergeben haben”
Das Karma-Gesetz sieht vor, dass alle Wuensche der Menschen letztendlich Erfuellung finden. Es sind unsere Wuensche, Begierden, die uns an das Karmarad binden. Was jedoch einmal getan ist kann aufgehoben werden. Arbeite ununterbrochen ohne Anerkennung oder Belohnung zu erwarten – frei von Gier, Lust, Aerger, Egoismus. Nur dann wird alles Tun zum Wohle gereichen. Wir sollten uns nicht den Kopf zerbrechen, ob es richtig getan wurde Er, dessen Arbeit es ist, wird es beurteilen. Sind wir bereit, all Seine Aufgaben an uns wie ein Kulie auszufuehren, finden wir Zufriedenheit und alles wird von Erfolg gekroent sein.
Das Karma-Gesetz tritt in Aktion solange wir im ICH und MEIN verhaftet sind . Wenn wir uns mit dem Koerper identifizieren, vergessen wir Gott und dass unser wahres Sein in Ihm ist. Lasst uns nie vergessen, dass alles, was wir unser Eigen nennen, Ihm gehoert. Alle, die sich an diese unwirkliche, sich staendig veraendernde Welt klammern,muessen leiden.
Lord Haranath wurde einmal von einem Devotee gefragt: “kann die Tat, durch die ich wiedergeboren wurde, durch Gottes Gnade geloescht werden und in wieweit hilft es, wenn ich Seinen Namen wiederhole?” Hierauf antwortete Er mit einem Gleichnis:
“Zwei Menschen fielen in den Ozean von Samsara (Kreislauf von Geburt, Tod und Wiederkehr). Einer der beiden wurde von einem Boot mit Bootfuehrer begleitet und das ist der einzige Unterschied zwischen den beiden. Derjenige, der das Boot nahe bei sich hat, schwimmt furchtlos, denn er weiss, dass der Bootfuehrer (Gott) ihn gewiss retten wird, wenn er nicht mehr kann. Der andere jedoch sieht ringsum nur meilenweit Wasser, kein Ufer, keine Hilfe.. Er ist ohne jegliche Hoffnung und Trost.
Sieh nun, ob es nicht besser ist, bei Gott Zuflucht zu suchen. Wer sich Ihm ergibt, wird eines Tages gewiss befreit werden. Fuer das gegenwaertige Leben hat er zwar die Fruechte seiner Taten zu erdulden; die angesammelten Taten fuer zukuenftige Leben werden hingegen geloescht.”
Kann es eine groessere Befriedigung geben, als die Aufgaben, die Er uns gab, gut zu erfuellen und Ihn aus ganzem Herzen zu lieben? Wenn alle Taetigkeiten darauf ausgerichtet sind, Ihm zu dienen, dann werden wir von dem Tun, das uns an das Karmarad bindet, befreit.
Wahre Religion bedeutet Gott und unser Verhaeltnis zu Ihm zu erkennen sowie unsere Bestimmung, wenn wir den Koerper verlassen.
Fuer diejenigen, die nicht an Gott glauben und meinen sie seien es , die handeln, gibt es kein Entfliehen von Karma’s Umklammerung. Allein Er ist es, der handelt – so etwas wie eigene Taten gibt es nicht. Alles gehoert Ihm, dem alleinigen Meister des Universums.
Im Zoegern liegt Gefahr. Wir sollten die uns noch verbleibende, kostbare Zeit nicht vergeuden. Moegen wir immer fuehlen, wie nah Er uns ist, dass Seine Liebe alles uebersteigt und dass wir mit Ihm verbunden sind, wenn wir Seinen Namen wiederholen, denn Er und Sein Name sind nicht verschieden – sie sind Eines. Durch staendige Wiederholung Seines Namens erlangen wir Prema, Liebe zu Ihm, und das ist alles, was Er von uns erwartet
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Ruth Baur